Vier Wochen lang beschäftigte sich die Klasse 9c imDeutschunterricht mit der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Im Rahmen des Projektes „Lesen“ bekamen wir über einen kostenlosen Onlinezugang die Möglichkeit, verschiedene Arten von Artikeln kennenzulernen. Wir analysierten diese zum einen inhaltlich, zum anderen unterschieden wir Berichte, Reportagen, Nachrichten, Interviews, Kommentare und Glossen hinsichtlich ihrer inhaltlichen, sprachlichen und strukturellen Besonderheiten. Die Klassenarbeit bildete unter anderem ein Interview einer Rheinpfalz-Reporterin mit einer gebürtigen Otterstädterin, die mittlerweile aus beruflichen Gründen in Dubai lebt. Ein, wie wir fanden, spannendes Thema.
Und als dann am vergangenen Donnerstag nicht einfach irgendeine Journalistin der Rheinpfalz, sondern genau die Frau, die das Interview mit der in Dubai lebendenOtterstädterin geführt hatte, in der 5. Stunde in unserem Klassensaal stand, wurde das Thema plötzlich noch nahbarer.Von „Wie bekommen Sie täglich die vielen Zeitungsseiten gefüllt?“ über „Wie empfinden Sie den Druck, zu wissen, immer bis zu einer gewissen Zeit am Tag fertig sein zu müssen?“ bis hin zu „Wie verändern neue Medien und die KI die Arbeit aber auch den Absatz von Zeitungen?“ stellten wir Frau Nadine Klose, der stellvertretenden Leitung des Speyerer Lokalteils der Rheinpfalz, fast 40 Minuten lang Fragen, die sie sehr freundlich, kompetent, schülerorientiert und immer mit einem Lächeln auf den Lippen beantwortete. Sie erzählte über die Arbeit als Journalistin, über die vielen Vor- und die wenigen Nachteile und lobte das Team sowie die Kooperation mit allen Beteiligten. Frau Klose fühlt sich sichtlich wohl in ihrem Beruf. Nachdem die Klasse alle Fragen gestellt hatte, wurde es praktischer: Ein Quiz zum Thema Fakenews mit vielen Informationen und Fakten rundeten Frau Kloses Besuch ab.
Unsere Klassensprecher Nele und Gabriel hatten vorab bereits einige nette Worte vorbereitet, mit denen sie sich am Ende bei Frau Klose für die Zeit, die viele Informationen und das schöne Gespräch bedankten. Ein rundum gelungener Besuch, bei dem klar wurde, dass sich über eine Fortsetzung in irgendeiner Art sowohl die Reporterin als auch die Schüler freuen würden.





Woh


