Schülerinnen und Schüler präsentieren Kunstarbeiten bei der Ausstellung „artUP“ in Speyer

Bei der diesjährigen Ausstellung „artUP“ in Speyer waren zahlreiche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Hans-Purrmann-Gymnasiums vertreten. Die Ausstellung bot jungen Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit, ihre Werke einem größeren Publikum zu präsentieren und mit regionalen Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Besonders eindrucksvoll waren mehrere Porträtarbeiten des Leistungskurses von Markus Sandhoff, die nach dem Vorbild des Künstlers Robert Lucander entstanden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten auf Holz und kombinierten malerische mit zeichnerischen Elementen. Gerade dieses Zusammenspiel verlieh den Porträts eine ungewöhnliche und faszinierende Ausdruckskraft.

Ein weiteres bemerkenswertes Werk präsentierte der Purrmannschüler Anh Khoe Le aus dem Leistungskurs von Julia Bernatz (FMSG) mit seiner biografischen Arbeit „Farben von Phở“. Mit Buntstiften hielt er persönliche Erinnerungen an die Nudelsuppe seiner Kindheit fest und verband Alltagserinnerungen mit intensiven Farben und detailreichen Zeichnungen. Das Werk machte deutlich, wie eng Geschmack, Gerüche und Erinnerungen miteinander verknüpft sein können, und berührte viele Besucherinnen und Besucher auf persönliche Weise.

Darüber hinaus wurden Arbeiten der 9. Klassen gezeigt, die im Rahmen des Wettbewerbs „Kunstwerk Chemie“ entstanden sind. In fächerübergreifender Zusammenarbeit mit dem Chemieunterricht entwickelten die Schülerinnen und Schüler experimentelle und ungewöhnliche Zeichnungen, die naturwissenschaftliche Themen kreativ und künstlerisch interpretierten. Die Verbindung von Kunst und Chemie führte zu spannenden Ergebnissen und zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd fachübergreifendes Arbeiten sein kann.

Auch die „Pappbilder“ nach Banksy entstanden im Leistungskurs. Sie greifen eine Idee des Streetart-Künstlers auf, der Werke alter Meister verfremdete und heimlich in Museen platzierte.

Die Ausstellung bot allen Beteiligten eine wertvolle Gelegenheit, eigene Arbeiten außerhalb des schulischen Rahmens zu präsentieren und neue Eindrücke aus der Kunstszene zu gewinnen. Wir danken den Organisatorinnen und Organisatoren der „artUP“ herzlich für diese Möglichkeit und freuen uns auf weitere kreative Projekte in der Zukunft.

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