Für die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, von denen viele aktuell ihren Führerschein machen, fand auch in diesem Jahr wieder der Verkehrssicherheitstag statt. Ziel des Tages war es, auf die vielfältigen Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und wichtige Kenntnisse für verantwortungsvolles Verhalten zu vermitteln.
Den Auftakt des Verkehrssicherheitstages gestaltete Herr Janz mit einem eindrucksvollen Vortrag zu aktuellen Unfallursachen. Besonders nachdenklich stimmten die vorgestellten Statistiken, die zeigten, dass vor allem junge männliche Fahrer überdurchschnittlich häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt sind. Als eine der Hauptursachen für Unfälle wurde dabei die Ablenkung durch Smartphones und überhöhte Geschwindigkeit hervorgehoben.



Danach startenden die verschiedenen Workshops und Stationen. An der Station „Verkehrsbeobachtung“ konnten die Schülerinnen und Schüler selbst feststellen, wie viele kleinere und größere Verkehrsverstöße bereits innerhalb von nur 30 Minuten zu beobachten sind. Besonders auffällig waren dabei E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrer, die häufig zu zweit unterwegs waren oder ihr Smartphone während der Fahrt nutzten. Im E-Scooter-Kurs konnten anschließend die Teilnehmenden einen Parcours absolvieren und dabei selbst erfahren, dass das sichere Fahren eines E-Scooters durchaus Übung erfordert.
Auch die Polizei und die Feuerwehr waren mit spannenden Angeboten vertreten. Mit sogenannten Rauschbrillen konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie sich Alkohol oder andere berauschende Mittel auf die Wahrnehmung auswirken. Zudem wurde anschaulich demonstriert, wie eingeschränkt die Sicht aus einem Lkw sein kann und welche Gefahren durch den sogenannten „toten Winkel“ entstehen. Besonders beeindruckend war die Vorführung der Feuerwehr, bei der ein Fahrzeug geöffnet wurde, um den Ablauf einer technischen Rettung nach einem Verkehrsunfall zu zeigen. So erhielten die Jugendlichen einen realistischen Einblick in die Arbeit der Rettungskräfte am Unfallort.
Die rechtlichen Aspekte des Straßenverkehrs erläuterte Rechtsanwalt Jens Miller, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht. Dabei standen insbesondere die gesetzlichen Regelungen rund um Alkohol, Drogen und das Fahren unter Einfluss berauschender Mittel im Mittelpunkt. Auch die Erste Hilfe kam nicht zu kurz. Unter der Anleitung von Daniel Dietzel übten die Schülerinnen und Schüler die stabile Seitenlage und erfuhren, welche Maßnahmen an einem Unfallort mit verletzten Personen besonders wichtig sind. Nachdenklich stimmte viele Teilnehmende das Unfall-Denk-mal des V-V-V e.V. Es besteht aus einem echten Unfallfahrzeug und verdeutlicht eindrucksvoll, welche schwerwiegenden Folgen bereits ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit haben kann.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die den Schülerinnen und Schülern trotz der großen Hitze einen informativen und abwechslungsreichen Tag ermöglicht haben. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu vermitteln.
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